Montag, 2. August 2010

Über den Wolken

Wie bereits zu unchristlicher Zeit “gezwitschert”, klingelte der Wecker wirklich viel zu früh. Ganze 2 Stunden Schlaf gönnten sich beide voll ausgeruhten Brautpaare. Freundlicherweise holte uns Gerhard ab und chauffierte uns durch die nächtlichen Straßen von Dresden. Der ICE nach Frankfurt stand bereits da, das Abteil gehörte im Prinzip uns. Rucksäcke verstaut, bequeme Sitz-Liege-Dämmer-Haltung eingenommen, kurz noch die Ereignisse des Tages ausgewertet und schon versuchten Astrid und Jörg der frisch gekürten Meisterin den Titel im Konzentrationstiefschlaf abzunehmen :) Oliver erkundete inzwischen den Zug und probierte die Vorzüge diverser anderer Sitzmöglichkeiten aus.

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Mit der kaum nennenswerten Verspätung von 13 Minuten erreichten wir immer noch völlig müde den Frankfurter Flughafen. Wir wissen jetzt auch, warum er auf Platz 8 der weltweit unbeliebtesten und unübersichtlichen Flughäfen rangiert. Nach diversen Richtungsänderungen sowie Etagenwechseln erreichten wir die Check-Ins.

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Natürlich war unser noch nicht offen, aber laut Insiderinfo sollte er innerhalb der nächsten 50 Minuten öffnen. Da sich bereits jetzt auch andere für die lilane ThaiAir-Wartelinie interessierten, ergatterten wir Position 2 und vertrieben uns die Zeit mit einem Lateral (“Paul und Paula liegen auf dem Boden – Was ist passiert?”).

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Irgendwann wurden die Schalter besetzt, d.h. geöffnet ;)
Es folgte die erste Bewährungsprobe … unser Online-Check-in  hatte gestern nämlich nicht geklappt. Der Status war: Madl+Jörg eingecheckt auf unbekannten Plätzen und Astrid+Oliver nicht eingecheckt. Das bemerkte auch die freundliche Dame, die hart mit diesem Status zu kämpfen hatte. Aber die schaffte es tatsächlich uns noch eine 4er Reihe zuzuordnen … perfekt. Am Nachbarschalter die drei Leute wurden dagegen getrennt.

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Den Rest der Zeit vertrieben wir uns mit Kauf diverser Unterhaltungsartikel, Essen und Fußball. Sicherheitskontrolle und den Rest erledigten wir auch zügig, auch wenn Madl und Oliver eine Extrarunde drehen mussten. Aber im Vergleich zum Thaiurlaub  war alles doch sehr entspannt.

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Nun fliegen wir seit 2 Stunden mit der Boing 747-400 gen Bangkok.

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Die erste Zeit hatten wir genügend damit zu tun, die ganzen Getränke und Speisen in uns hineinzustopfen, welche wie am Fließband angekarrt wurden. Wir trafen auch alte Bekannte aus vergangenen Urlauben ;)

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Das lenkte zumindest teilweise von den gehäuft auftretenden Luftlöchern ab, welche die Schwierigkeiten des unfallfreien Verzehrs deutlich erhöhten.

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4 Kommentare:

  1. Hallo Ihr 4,

    also in Bangkok seit ihr also gut angekommen. Und wenn ich die Bilder vom Europcarkicker sehe hättet ihr euren Hochzeitskicker vielleicht doch mit ins Handgepäck nehmen sollen.

    Gruß Ronny

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  2. Etwas geschlafen, Formalitäten erledigt, viel zu Essen... was will man denn mehr ?
    Zeit die Hochzeitsreise zu beenden - erlebt habt ihr ja schon alles ;-)

    LG die Mayers

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  3. Hallo,
    also keine Beschwerden über fast normale Bedingungen. Regine und ich saßen schon mal 7 Stunden vor Abflug in FRA fest. Können daher den Beliebtheitstitel dort nur bestätigen.
    Aber unter einem sicheren Dach zu schlafen ist doch prima. An Luftlöcher könnt Ihr euch ja durch Freudensprünge an Land gewöhnen. Jedes Mal wenn Astrid den ersten Schlangen in freier Natur entkommen ist, könnt Ihr ja springen (oder vorher).....
    Euch weiterhin einen schönen erlebnisreichen Urlaub.

    Regine und Gerd

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  4. Liebe frisch gebackene Ehepaare,
    nach all den Anstrengungen der letzten Tage hoffen wir, daß Ihr auf Eurer Insel, auf die Ihr vom Hochzeitsstreß geflüchtet seid, ein kuscheliges und lauschiges Plätzchen zum Schlafen gefunden habt, auf dem Ihr auch die Knoten in den Beinen vom langen Flug entflechten und wieder in normale Gang- und Liegestellung rücken könnt. Wir sind natürlich auch froh, daß Ihr trotz aller Irrungen und Wirrungen im Labyrinth des Frankfurter Flughafens einen Zufallstreffer gelandet habt und am Ende am richtigen Gate angekommen seid. Wehe dem, der dort knapp mit der Zeit ist, schnell könnte der am genau entgegengesetzten Ende der Welt landen. Karin behauptet im übrigen, sie hätte auch noch einen Hochzeitsjetlag und kommt erst langsam wieder in die richtigen Gänge. Wir wünschen Euch auf Eurem tropischen Inselparadies jedenfalls gute Erholung, für viel Spaß sorgt Ihr selber und viele schöne Erlebnisse.
    Vati und Karin

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